Rückblick

 

Vom 21.Mai bis 26.Mai 2018 fuhren Oliver und Florian Förster, Lukas Herbst, Heio van Norden, Frank und Valentin Alberts mit dem Mietwagen der Firma Wollgarten nach Aalborg in Dänemark. Dazu wurden 3 Sitze des 9 Sitzers ausgebaut, um mehr Ladefläche für das Angelequipment zu haben, einen Grill und Lebensmittel mitnehmen zu können.

Frühmorgens startete man trotz Kälte und Regen frohgelaunt den Trip ins 900 km entfernte Aalborg zu der gebuchten Unterkunft (Hütte), zu finden unter www.strandparken.dk.                    Je näher wir dem Ziel kamen, desto schöner wurde das Wetter und bei milden 23°C und blauem Himmel kamen wir nach 10 Stunden an unserem Zielort an.

Erst richteten wir uns häuslich ein. Florian, Lukas und Valentin konnten es kaum erwarten und rüsteten sofort das Angelgeschirr.

Sie zogen sofort los um den ca. 1 Km entfernten Limfjord, der dort flussartig verengt über eine Entfernung von etwa 35 Kilometer die Verbindung Nord- zur Ostsee herstellt, auf Meerforelle zu angeln. Der Rest regenerierte sich in der herrlichen Sonne erst einmal und kam dann nach.  Eine Meerforelle ging Florian an den Haken. Er bekam Sie zwar ganz nah an sich ran, dann schlitzte diese sich aus. Schade, jedoch ein Anfang. So ließen wir den Abend kommen, zwar ohne Fisch aber zufrieden, grillten und gingen nach dem Duschen in unsere Kojen mit Etagenbetten.

 

Auch in den folgenden Tagen waren unsere Touren von allerbesten Wetter begleitet.                                              Nach dem wir uns mit ausreichend Ködern wie Seeringel-,Tau- und Wattwürmer in Aalborg  im Angelshop   eingedeckt hatten (www.jaegeren-og-lystfiskeren.dk) versuchten wir  unser Anglerglück unter anderem an der Ostsee im Ort Hou.                                                                 Hou Südstrand bildet fast einen Rahmen um den Hafen. Der Strand liegt zwischen Hou und Bisnap und ist 6 km lang. Der Strand hat große Dünen und weißen Sand und liegt ca. 36 Km östlich von Aalborg. Der Strand ist kinderfreundlich, leicht zugänglich und liegt ganz nah an der Stadt Hou.

Wir waren an 2 Tagen dort vor Ort und mieteten uns beim 2 Mal ein Boot welches für bis zu 4 Personen für umgerechnet 70,-€ für den ganzen Tag mieten konnten. Hornhecht und Petermännchen konnten wir dort auf die Schuppen legen. Vorsicht beim Fang der Petermännchen war geboten. Deren Flossenstacheln der ersten Rückenflosse und ein Stachel auf dem Kiemendeckel sind giftig. Durch ihre Giftigkeit und die Gewohnheit, sich in Strandnähe in Sand oder Schlamm einzugraben, stellen einige Arten eine Gefahr für Badegäste dar. Sie zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren. Die Giftmischung, die durch die Tiere abgegeben wird, enthält unter anderem Serotonin und Proteine, die eine Histamin Ausschüttung hervorrufen. Daher raten wir immer Histamin Salbe, Handschuhe und Zange mitzunehmen. Frank selber wurde leicht gestochen und da half nur die Stichstelle wie bei einem Schlangenbiss auszusaugen und sofort mit Salbe einzureiben.  10 Minuten später war alles wieder ok.

In den folgenden Tagen angelten wir auch Nachts mit Erfolg im Hafen von Aalborg auf Aal. Insgesamt konnten wir 3 maßige Aale fangen, die mit Butter gebraten am nächsten Tag zusammen mit Hornhecht und Petermännchen zu Kartoffelsalat gegessen wurden.

Eine Tour ca. 55 Km zur Nordsee zum Plattfischangeln nach Blokhus wurde spontan durchgeführt. Da wir uns nicht gut vorbereitet hatten blieben uns die Hotspots versagt und es war kein Fang zu vermelden. Wir hatten jedoch wieder traumhaftes Wetter und ein traumhaftes Meeresbuffet in einem sehr zu empfehlenden Fischresteraunt (http://www.blokhusfiskerestaurant.dk/)

Und das Besondere in Aalborg: im Mai wird der größte Karnevalszug in Dänemark gefeiert. Der Karneval in Aalborg findet in der letzten Woche im Mai statt. Der Karneval der Stadt Aalborg ist der größte Nordeuropas wird seit 1983 organisiert. Jährlich kommen etwa 25.000 Teilnehmer und 100.000 Zuschauer. Anfangs wurde der Karneval direkt in der Innenstadt organisiert. Mit dem Anwachsen der Veranstaltung wurde das Hauptfest in den südlich gelegenen Stadtpark Kildeparken verlegt. Die Paraden führen aber weiterhin durch die Innenstadt. Währen sich der Campingplatz mit den Jecken füllte zogen wir es vor die Umgebung wie z.B: die Insel Egholm zu erkunden. Mit einer Fähre gelangt man. innerhalb von 10 Minuten auf die Insel. Leider war an diesem Tag wegen der Ebbe nicht an Angeln zu denken.  Der Uferschlamm ist dann einfach zu tief.

Wir nutzten den Tag zum Erforschen der Insel und gingen wie jeden Abend wieder am Campingplatz zum Fischen.

Fazit: es war ein sehr schöner Angeltrip. Und das wird nicht unser letzter gewesen sein.

(Frank Alberts)

 

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Angeln im Verein ....

 

....weil´s gemeinsam mehr Spaß macht !